Rolf Kron

Rolf Kron

Praktischer Arzt  ·  Kaufering, Deutschland
Verurteilt zu 1 Jahr und 9 Monate auf Bewährung. Laufender Versuch, die Approbation zu entziehen
Fallbericht — Dokumentation

Art der Verfolgung

  • Staatliche Strafverfolgung
  • Approbationsentzug / -ruhen derzeit offenes Verfahren
  • Begrenztes Berufsverbot
  • Hausdurchsuchung
  • dadurch PTBS mit Folge Krankenstand und Berufsunfähigkeit
  • Kontosperrung / Vermögensbeschlagnahme
  • Öffentliche Diskreditierung

Vorwurf

  • Ausstellung unrichtiger Gesundheitszeugnisse gem. § 278 StGB.
  • Vorwurf: 113 Maskenbefreiungsatteste ohne persönliche Untersuchung ausgestellt.
  • Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen (Hitlergruß)

Was ist tatsächlich passiert?

Ich habe im Wissen um die fehlende Evidenz als Virenschutz, v.a. aber wegen der Schädlichkeit der Masken Menschen mit Beschwerden (u.a. COPD, Asthma, Migräne, Angststörungen, Heuschnupfen, v.a. aber die Akuten Beschwerden wie Panikattacken, Kopfschmerzen, Schwindel. Erbrechen, Konzentrationsprobleme usw. sprich fast immer Symptome einer Hyperkapnie aufwiesen!) und bei Kindern Atteste auf Grundlage der Berufsordnung der Ärzte, des hippokratischen Eides und des Genfer Gelöbnisses ausgestellt.

Später nutzte man den §278 dazu, aus einem simplen Attest ein Gesundheitszeugnis und aus diesem dann ein unrichtiges Gesundheitszeugnis zu machen, wenn keine Untersuchung stattgefunden hat.

Die Atteste entsprachen meiner ärztlichen Überzeugung und wurden zum Schutz der Menschen vor unsinnigen, gesundheitsschädlichen Maßnahmen ausgestellt.

Den sogenannten “Hitlergruß” nutzte ich während einer Rede auf einer Demo, um die Zuhörenden darauf aufmerksam zu machen, dass man nicht wie zu Zeiten des Nationalsozialismus widerspruchslos mitlaufen darf, wenn Unrecht geschieht. In diesem Kontext kann meine Kritik an und Warnung vor dieser schlimmen Zeit nicht missverstanden werden – was der Richter jedoch anders bewertete.

— Rolf Kron

Aktueller Stand

  • Erstinstanzliches Urteil: 1 Jahr und 9 Monate auf 3 Jahre Bewährung ausgesetzt.
  • Berufsunfähigkeit nach langem Krankenstand wegen PTBS nach Razzia.
  • Die Berufung habe ich zurückgezogen, da ich mir eine weitere Instanz partout nicht mehr leisten kann (bei 15 neu angesetzten Gerichtstagen mit 2 Anwälten sind das knappe 100.000 Euro) und auch ein schlechteres Urteil, sprich Haftstrafe folgen kann. Das kann und will ich meiner Familie (12jähriger Sohn und Ehefrau) nicht zumuten.
  • Zudem sind wir Musiker. Unsere gemeinsamen Konzerte sichern seit 5 Jahren unseren Lebensunterhalt. Wenn ich eingesperrt würde, wäre auch meine Frau ohne Arbeit und Einkommen.
Auswirkungen — Dokumentation

Berufliche Auswirkungen

  • Praxis musste ich aufgeben wegen Berufsunfähigkeit durch PTBS nach Razzia.
  • Kein Einkommen seit Januar 2021, durch Krankenstand seit der Razzia.
  • Berufsrechtliches Verfahren noch offen.

Finanzielle Auswirkungen

  • Anwaltskosten bisher ca. 75.000 €.
  • Verlust des Praxiseinkommens (ca. 7.000 €/Monat) seit Januar 2021.
  • Verkauf meiner beiden Münchener Immobilien (unrenoviert und vermietet, d.h. jeweils mit ca 200.000 Euro Verlust), um meine Konten wieder frei zu bekommen, die 15 Monate insgesamt gesperrt waren mit einer aberwitzigen Arrestierungssumme von 145.000 Euro.
  • Wir leben nun von Ersparnissen und durch die Konzerte mit meiner Frau.

Persönliche Auswirkungen

  • Schlafstörungen, Herzrasen, durch das PTBS, depressive Episoden.
  • Angespanntheit, leichtere Reizbarkeit.

Kollegiale Reaktionen

  • Einzelne Kollegen haben sich solidarisiert. Mehrheitlich jedoch Distanzierung.
  • Landsbergs Ärzte wollten mich z.B. nicht auf der Gedenkveranstaltung für Hiroshima, Ärzte gegen atomaren Krieg dabei haben.
  • Viele Kollegen beschimpfen mich als nicht rechtschaffen und als Spalter, Wissenschaftsleugner, Covidiot.

Pressereaktionen

  • Die regionale Tageszeitung berichtete in der „Corona-Zeit“ fast wöchentlich über mich und über die Razzia. Über mein massenhaftes Ausstellen der Maskenatteste, jedoch jedes Mal ohne Nachfrage und ohne mir die Möglichkeit einer Stellungnahme zu geben.
  • Auch in Frontal 21 wurden Dr. Carola Javid-Kistel und ich durch den Dreck gezogen. Es folgten daraufhin böse E-Mails und Drohbriefe auch gegen meine Familie.
  • Nach meinem ersten Interview im März 2020 über EingeschenkTV, welches eine massive Reichweite hatte und recht bald von Youtube gelöscht wurde, begann eigentlich schon die Ächtung.

Ausblick

Die Wahrheit ist wie die Sonne, sie lässt sich nicht leugnen. Im Leid der Menschen durch die Corona-Schutzmaßnahmen und die gesellschaftliche Spaltung sah ich meine Aufgabe als Arzt, dieses zu minimieren, bzw. zu verhindern. Vor allem die Kinder und Alten waren die Leidtragenden. Mein ärztliches Gebot und die Berufsordnung der Ärzte waren meine Triebfedern.

Auch das Angebot, viel Geld zu bekommen, verführte mich nicht zum „Mitmachen“. Stattdessen waren die Repressalien gleich einer modernen Hexenverfolgung.
Trotz allem würde ich wieder so handeln.

Ich wünsche mir, dass diese Dokumentation dazu beiträgt, dass die Öffentlichkeit erfährt, was Ärztinnen und Ärzten in diesem Land widerfahren ist – und dass sich so etwas nicht wiederholt.

Chronologie

April 2020:
Beginn der Ausstellung von Maskenbefreiungen für Patienten mit med. Indikation und Kindern Sohn wird von der Waldorfschule Landsberg geschmissen mit 4 anderen Familien, die ebenfalls Maskenatteste hatten.
13.01.2021:
Hausdurchsuchung in Praxis und Privatwohnung, Scheune. Garage. Beschlagnahmung von Patienten-EDV, Handys, Steuerordner, ja sogar von Patientenbriefen. Zeitgleiche Razzia bei einer damaligen Sekretärin; um 6 Uhr in der Früh stand Polizisten an ihrem Bett und leuchteten ihr ins Gesicht. Sie hat diese Razzia bis heute nicht verarbeitet.
Bei meiner frühere Sekretärin, die inzwischen nach Rohstock gezogen war, gab es 3 Wochen später eine Razzia. Auch bei 6 meiner Patienten wurden Razzien durchgeführt.
Apr. 2021:
Nachdem ich ein Attest auf einer Demo von einer Demonstrantin mit einer ärztlichen Diagnose versehen habe, nach Rücksprache mit ihrem Arzt, wurden diese Dame und ich am Ort der Demo ins Lager der Polizei entführt und eine direkte Strafanzeige erlassen, die bewirkte, dass die Staatsanwaltschaft Augsburg mir ein komplettes Berufsverbot verhängte, was ich mir mithilfe des Anwaltes nach 13 Wochen aufheben konnte.
Ich durfte seitdem aber keinerlei Atteste mehr ausstellen.
Kontensperrung über eine Gesamtdauer von 15 Monaten. Kontenkündigung durch die Commerzbank nach 35 Jahren Geschäftsverbindungen.
28.2.2024:
Urteil vom 5.10.23 aus Kempten wegen Hitlergruß wird nach Revision rechtskräftig. Seither vorbestraft.
24.11. 2023:
Urteil vom Amtsgericht Landsberg am Lech durch Richterin Prechtel wegen Ausstellens unrichtiger Gesundheitszeugnisse in mindestens 113 Fällen.
10.000 Euro Strafe und 1 Jahr und 9 Monate auf 3 Jahre Bewährung ausgestellt.
25.6.2024 bis 25.6.27:
Rechtskräftigkeit des Urteils vom 24.11.23 mit 3 Jahren Bewährung
Juni 2025:
Erster Versuch eines Approbationsentzuges, obwohl ich im Ruhestand bin und die ärztliche Tätigkeit eingestellt habe.
Juli 2025:
Rückforderung der Rechtschutzversicherung von 49.000 Euro Anwaltskosten und 5000 Euro Gerichtskosten für das Maskenattest-Verfahren
Mrz. 2026:
Zweiter Versuch meine Approbation zu nehmen. Das war der 147. gelbe Brief, den ich erhielt!
Seit 2019 bis heute:
Diffamierung und Rufschädigung über die hiesige Lokal-Presse
Hinweis zur Verantwortlichkeit

Die Angaben in diesem Fallbericht stammen von der betroffenen Person selbst. Die Redaktion prüft, ob eine strafrechtliche oder berufsrechtliche Verfolgung vorliegt; die inhaltliche Richtigkeit jeder einzelnen Angabe kann sie nicht verifizieren. Für die Korrektheit der Darstellung ist die jeweilige Verfasserin bzw. der jeweilige Verfasser selbst verantwortlich.

Name
Rolf Kron
Fachgebiet
Praktischer Arzt
Zusätzliche Qualifikationen
Homöopathie
Position
Inhaber einer Landarzt/Hausarztpraxis
Standort
Kaufering, Deutschland
Alter
63 Jahre
Praxis seit
1992
Verfolgt seit
13.01.2021
Dokumentiert seit
25.3.2026
Status
Verurteilt zu 1 Jahr und 9 Monate auf Bewährung. Laufender Versuch, die Approbation zu entziehen
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