Alle Aussagen auf meiner Homepage info-medico.de waren durch wissenschaftliche Studien gesichert. Ich habe mich streng wissenschaftlich verhalten – exakt so, wie es die Berufsordnung verlangt.
Im April 2020 schrieb ich Briefe an Angela Merkel (keine Antwort) und Armin Laschet (Antwort erhalten). Damals dachte ich noch, die Politik sei lediglich falsch beraten worden.
Ende 2020 begannen die Schikanen seitens der Ärztekammer – zunächst Schreiben an mich, dann an meinen Rechtsanwalt. Nachdem ich jedoch jede einzelne Veröffentlichung auf meiner Homepage durch wissenschaftliche Studien belegen konnte, hörte ich von der Ärztekammer diesbezüglich nie wieder etwas.
Am 23. Februar 2021 wurde mir der Titel „Akademische Lehrpraxis der Universität Düsseldorf” aberkannt – mit der Begründung, ich hätte mich zu sehr an Studien über Masken-Nebenwirkungen orientiert. Zu wissenschaftlich gedacht, könnte man sagen.
Es folgten zwei Bußgeldbescheide: am 14. März 2022 vom Ordnungsamt (3.000 € – ich hatte in meiner eigenen Praxis keine Maske getragen), am 9. Mai 2022 vom Gesundheitsamt (1.000 € – ich hatte meine ungeimpften Mitarbeiterinnen nicht gemeldet). Beide Verfahren wurden zu Lasten der Staatskasse eingestellt – das gegen das Ordnungsamt am 10. Januar 2023, das gegen das Gesundheitsamt am 23. August 2023.
Befreiungsatteste habe ich ausgestellt, überwiegend für meine eigenen Patienten; gelegentlich habe ich sie auch verweigert. Das wurde mir allerdings nie vorgeworfen.
Trotz allem würde ich wieder so handeln. Meine Patienten hatten ein Recht auf individuelle ärztliche Beurteilung, und ich hatte die Pflicht, ihnen diese zu geben. Ich wünsche mir, dass diese Dokumentation dazu beiträgt, dass die Öffentlichkeit erfährt, was Ärztinnen und Ärzten in diesem Land widerfahren ist – und dass sich so etwas nicht wiederholt.
Befreiungsatteste stelle ich allerdings nicht mehr aus. Ich habe erkannt, dass die Betroffenen ihre Verantwortung überwiegend auf mich abschieben wollten – und teils immer noch wollen –, damit ich für sie den Kopf hinhalte.
Die Angaben in diesem Fallbericht stammen von der betroffenen Person selbst. Die Redaktion prüft, ob eine strafrechtliche oder berufsrechtliche Verfolgung vorliegt; die inhaltliche Richtigkeit jeder einzelnen Angabe kann sie nicht verifizieren. Für die Korrektheit der Darstellung ist die jeweilige Verfasserin bzw. der jeweilige Verfasser selbst verantwortlich.
Fall #0021
Vorwurf: Ausstellung unrichtiger Gesundheitszeugnisse in 1003 Fällen
Fall #0003
Vorwurf: Ausstellung von 16 Maskenbefreiungsattesten angeblich ohne persönliche Untersuchung
Fall #0019
Vorwurf: Aufklärung einer Patientin über Gefahren und Nebenwirkungen der Coronaimpfungen