Urkundenfälschung durch Ausstellung unrichtiger Gesundheitszeugnisse:
400 Genesenenzertifikate und 50 Impfzertifikate.
Ich habe alle Patienten persönlich untersucht und die Zertifikate auf Grundlage medizinischer Befunde ausgestellt. Die Zertifikate entsprachen meiner ärztlichen Überzeugung und dem Genfer Gelöbnis.
Ich war Superuser des Bundesamts für Gesundheit (BAG) in Bern. Das zugeordnete Bundesamt für Informationstechnologie (BIT) stellte die Zertifikate aus, ich habe sie nur beantragt.
Frage: amtliche Beihilfe zur Urkundenfälschung?
Trotz allem würde ich wieder so handeln. Meine Patienten hatten ein Recht auf individuelle ärztliche Beurteilung, und ich hatte die Pflicht, ihnen diese zu geben. Ich wünsche mir, dass diese Dokumentation dazu beiträgt, dass die Öffentlichkeit erfährt, was Ärztinnen und Ärzten in diesem Land widerfahren ist – und dass sich so etwas nicht wiederholt.
Die Angaben in diesem Fallbericht stammen von der betroffenen Person selbst. Die Redaktion prüft, ob eine strafrechtliche oder berufsrechtliche Verfolgung vorliegt; die inhaltliche Richtigkeit jeder einzelnen Angabe kann sie nicht verifizieren. Für die Korrektheit der Darstellung ist die jeweilige Verfasserin bzw. der jeweilige Verfasser selbst verantwortlich.
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