Dr. med. Christoph Nicklaus

Dr. med. Christoph Nicklaus

Innere, Kardiologie  ·  Siegen, Deutschland
Kündigung, 5.000 € Strafe wegen Beleidigung eines Denunzianten
Fallbericht — Dokumentation

Art der Verfolgung

  • Kammeranwaltliche Strafverfolgung
  • Kündigung / Entlassung

Vorwurf

  • Betriebsschädliches Verhalten
  • Verstoß gegen die Berufsordnung

Was ist tatsächlich passiert?

Nach Beobachtung mehrerer teils schwerer Impfkomplikationen versuchte ich, in meinem Krankenhaus auf die Meldepflicht von Impfkomplikationen hinzuweisen.

Um die betroffenen Chefärzte zu informieren, lud ich diese zu einem Treffen ein, in dem ich per Powerpoint die damals bereits vorhandenen Daten präsentieren und auf die gesetzliche Meldepflicht von Impfkomplikationen hinweisen wollte. Dies wurde in Anwesenheit eines Verwaltungsangestellten und des ärztlichen Direktors unterbunden und ich als “Geisterfahrer” und “schlechter Arzt, um den Patienten einen Bogen machen sollten”, beschimpft.

In dieser Zeit wurde die allgemeine Impfpflicht öffentlich diskutiert, und ich hielt es für meine Verantwortung, die Öffentlichkeit zu warnen, weil sie ja von der Ärzteschaft (Stichwort underreporting) im Stich gelassen wurde.

Mit einem Schild mit der Aufschrift “ich bin gegen die Impfpflicht, weil ich zu viele Komplikationen erlebt habe” habe ich auf einer Demo am 24.1.22 vor der Impfung gewarnt. Diese Rede ist gefilmt und auf Youtube veröffentlicht worden.

Nachtrag (Stand 2026): Die internen Krankenhausdaten zu Lungenembolien, auf die sich die Klinik in ihrer öffentlichen Distanzierung berief, habe ich mehrfach zur Einsicht angefordert. Eine Vorlage habe ich bis heute nicht erhalten. Aus eigener klinischer Erfahrung halte ich die zitierte Auswertung für massiv anzweifelbar.

— Dr. med. Christoph Nicklaus

Aktueller Stand

  • Kündigung besteht fort.
  • Das berufsrechtliche Verfahren wurde zu meinen Gunsten entschieden. Allerdings hatte ich einen Denunzianten bei der Ärztekammer als “Arschloch” bezeichnet, was mit 5.000 Euro bestraft wurde.
Auswirkungen — Dokumentation

Berufliche Auswirkungen

  • Verlust der beruflichen Perspektiven im Siegerland (mehrere frustrane Bewerbungen auch in einer Hausarztpraxis) mit Hinweis auf meine divergierende Meinung
  • Aktuell angestellter Arzt in einer Lüdenscheider Hausarztpraxis

Finanzielle Auswirkungen

  • Ausfall eines Oberarztgehaltes der letzten Jahre

Persönliche Auswirkungen

  • Scheidung

Kollegiale Reaktionen

  • Ächtung

Ausblick

Es ist seltsam, dass wenn sich eine öffentliche Äußerung einer Person als wahr herausstellt, niemand derjenigen, die die Person angefeindet haben, dies in irgendeiner Weise korrigiert.

Hinweis zur Verantwortlichkeit

Die Angaben in diesem Fallbericht stammen von der betroffenen Person selbst. Die Redaktion prüft, ob eine strafrechtliche oder berufsrechtliche Verfolgung vorliegt; die inhaltliche Richtigkeit jeder einzelnen Angabe kann sie nicht verifizieren. Für die Korrektheit der Darstellung ist die jeweilige Verfasserin bzw. der jeweilige Verfasser selbst verantwortlich.

Name
Dr. med. Christoph Nicklaus
Fachgebiet
Innere, Kardiologie
Zusätzliche Qualifikationen
Interventionelle Elektrophysiologie, interventionelle Kardiologie
Position
Oberarzt in der Kardiologischen Klinik in einem akademischen Lehrkrankenhaus
Standort
Siegen, Deutschland
Alter
59 Jahre
Praxis seit
1994
Verfolgt seit
25.01.2022
Dokumentiert seit
7.5.2026
Status
Kündigung, 5.000 € Strafe wegen Beleidigung eines Denunzianten
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