Ich habe alle 16 Patienten (für die Maskenatteste) und auch alle Patienten für die Impfunfähigkeitsbescheinigungen persönlich untersucht und die Atteste auf Grundlage medizinischer Befunde (u.a. COPD, Asthma, Angststörungen, Impfschäden etc.) ausgestellt. Die Atteste entsprachen meiner ärztlichen Überzeugung und dem Genfer Gelöbnis.
Ich habe insgesamt natürlich sogar weit mehr als die o.g. Atteste ausgestellt, da ca. 80 bis 90 Prozent meiner Patienten Kinder und Jugendliche waren, die diese Atteste sehr dringend benötigten, um gesundheitlichen Schaden von ihnen abzuwenden!
Einzelne Kollegen haben sich solidarisiert. Mehrheitlich jedoch Distanzierung, auch von langjährigen Kollegen.
Trotz allem würde ich wieder so handeln. Meine Patienten hatten ein Recht auf individuelle ärztliche Beurteilung, und ich hatte die Pflicht, ihnen diese zu geben.
Ich wünsche mir, dass diese Dokumentation dazu beiträgt, dass die Öffentlichkeit erfährt, was Ärztinnen und Ärzten in diesem Land widerfahren ist – und dass sich so etwas nicht wiederholt.
Ich möchte betonen, dass ich wie meine mutigen Kollegen stets streng nach dem Hippokratischen Eid, dem Genfer Gelöbnis, der Ärztlichen Berufsordnung und dem Nürnberger Kodex zum Wohle und zum Schutz meiner zumeist minderjährigen Patienten gehandelt habe.
Die Angaben in diesem Fallbericht stammen von der betroffenen Person selbst. Die Redaktion prüft, ob eine strafrechtliche oder berufsrechtliche Verfolgung vorliegt; die inhaltliche Richtigkeit jeder einzelnen Angabe kann sie nicht verifizieren. Für die Korrektheit der Darstellung ist die jeweilige Verfasserin bzw. der jeweilige Verfasser selbst verantwortlich.
Fall #0003
Vorwurf: Ausstellung von 16 Maskenbefreiungsattesten angeblich ohne persönliche Untersuchung
Fall #0026
Vorwurf: Ausstellung unrichtiger Gesundheitszeugnisse (7 Maskenbefreiungsatteste ohne persönliche Untersuchung ausgestellt)
Fall #0023
Vorwurf: Vorwurf der Ausstellung gefälschter Impfausweise