Dr. med. Andreas Heisler

Dr. med. Andreas Heisler

Allgemeine/Innere Medizin, FMH  ·  Ebikon / Luzern, Schweiz
Freispruch bei Attesten, Geldbußen wegen Nichtragens der Maske und Teilnahme an Spaziergängen
Fallbericht — Dokumentation

Art der Verfolgung

  • Staatliche Strafverfolgung
  • Begrenztes Berufsverbot
  • Kündigung / Entlassung als MPA-Präsident durch die Ärztegesellschaft Luzern
  • Öffentliche Diskreditierung durch die Medien
  • Praxisschließung für eine Woche, Zahlung mehrerer Geldbußen nach Anfechtung vor Gericht.

Vorwurf

  • Mehrfaches und vorsätzliches Ausstellen falscher ärztlicher Zeugnisse (Maskenatteste) in mindestens 22 Fällen
  • Nichteinhalten des Pandemie-Hygienekonzeptes in der Praxis
  • Nichttragen einer Maske während einer Demonstration in Basel, bei der ich als offizieller Redner aufgetreten bin.
  • Überbeanspruchung des öffentlichen Raumes während mehrerer Spaziergänge an einigen Montagabenden in der Zeit von März bis Mai 2021

Was ist tatsächlich passiert?

  • Ich habe in meinem beruflichen Leben als Arzt noch nie ein falsches Zeugnis ausgestellt, im Falle der 22 zur Anzeige gebrachten Fälle bin ich meinem ärztlichen Gewissen und dem Genfer Gelöbnis gefolgt.
  • Mein Schutzkonzept war das beste in der ganzen Schweiz und hat viel Leid und Schäden verhindert: in der Praxis: keine Masken, keine PCR-Tests, keine mRNA Spritzen.
  • Es ist völlig unsinnig, im Freien eine Maske zur Infektionsausbreitung zu tragen, zumal die Maske offiziell keinen Schutz gegen Viren geboten hat.
  • Ich bin lediglich für meine verfassungsrechtlich garantierten Grundrechte eingetreten: freie Bewegung, freie Versammlung, freie Meinungsäusserung, etc.
— Dr. med. Andreas Heisler

Aktueller Stand

  • Freispruch nach erstinstanzlicher Verhandlung am 23.08.2024 vor dem Bezirksgericht Luzern. Freispruch dann am 30.08.2024. Rechtswirksamkeit dann im November 2024, nachdem die Staatsanwaltschaft doch nicht in Berufung gegangen ist.
  • 2. Zahlung einer Buße
  • 3. Zahlung einer Buße
  • 4. Zahlung einer Buße
Auswirkungen — Dokumentation

Berufliche Auswirkungen

  • Praxisschließung für eine Woche im Januar 2021
  • Berufsverbot für fünf Monate von Februar bis Juni 2021
  • Rufschädigung, aber auch viel neue Patienten

Finanzielle Auswirkungen

  • Verdienstausfall von ca. CHF 200.000
  • Bußen, Anwalts‑ und Verfahrenskosten: CHF 40.000

Persönliche Auswirkungen

  • Zwischenzeitliche Existenzängste
  • Schlafstörungen
  • Dafür jetzt die moralische Gewissheit, das Richtige getan zu haben (wichtig als Nassrasierer, der sich jeden 2. Tag selbst im Spiegel anschauen muss

Kollegiale Reaktionen

  • Totalversagen der Ärzteschaft im Einzelnen und im Kollektiv, insbesondere der Ärztegesellschaft und der Verbände FMH
  • Vereinzelt solidarische Rückmeldungen

Pressereaktionen

  • Die Presse hatte nach meiner Erfahrung die Rolle des “Einpeitschers” und hat die Behörden vor sich hergetrieben.
  • Immer nach einer entsprechenden Meldung in den regionalen oder nationalen Medien kam ein eingeschriebener Brief der Behörden.
  • Es ging um die gezielte Diffamierung und Anschwärzung der Betroffenen.

Ausblick

Aufgrund meiner ärztlichen Ethik habe ich gar nicht anders handeln können.

Ich bin froh, dass ich dem Totalitarismus, der im März 2020 auch in der Schweiz Einzug gehalten hat, widerstanden habe.

Ich habe im Juli 2020 den Verein ALETHEIA – Medizin und Wissenschaft für Verhältnismäßigkeit – ins Leben gerufen. Seit 1,5 Jahren bin ich mit PanaCeHa daran, ein menschliches und ganzheitliches Gesundheitsmodell im Schweizer Gesundheitssystem zu etablieren.

Ich bin dankbar für das, was mir widerfahren ist und was es aus mir gemacht hat!

Chronologie

September 2020:
Beginn der Verunglimpfung meiner Person durch die Medien (“Blick”, Luzerner Zeitung, SRF, diverse Onlineportale). Brief des Kantonsarztes: “Covid-19: Hinweis auf ärztliche Berufspflichten” vom 09.09.2020
20.01.2021 bis 27.01.2021:
Schliessung meiner Praxis durch die Kantonale Gewerbeaufsicht wegen Nichttragens der Masken in der Praxis. Gebühr CHF 842.-
Januar 2021:
“Rundschau” Beitrag im Schweizer Fernsehen SRF unter dem Titel: “Wann gehen die Behörden endlich gegen die Lügenärzte vor.””Meine Anzeige wegen Diffamierung und Verletzung der Persönlichkeit wurde von der zuständigen Staatsanwaltschaft nicht zur Klage zugelassen.
10.02.2021 bis 15.06.2021:
Entzug der Berufsausübungsbewilligung => Berufsverbot.
21.01.2025:
Abschluss des aufsichtsrechtlichen Verfahrens ohne weitere Disziplinarmassnahmen.
07.10.2020:
Polizeiliche Einvernahme wegen des Vorwurfes des wiederholten und vorsätzlichen Ausstellens falscher ärztlicher Zeugnisse (Maskenatteste); die Anzeige erfolgte durch den Kantonsarzt
09.02.2024:
Staatsanwaltschaftliche Einvernahme
23.08.2024:
Gerichtsverhandlung vor dem Bezirksgericht Luzern
28.0.82024:
Urteil des zuständigen Richters: Freispruch in allen Punkten, die Staatsanwaltschaft meldet Berufung an, der Richter muss ein detailliertes Urteil verfassen
28.11.2024:
Freispruch wird von der Staatsanwaltschaft bestätigt; das Verfahren endet mit meinem Freispruch
23.01.2023:
Verurteilung wegen meines Schutzkonzeptes in der Praxis: CHF 3620.-
29.12.2021:
Strafbefehl wegen Widerhandlung gegen das Reglement über die Nutzung des öffentlichen Grundes der Stadt Luzern (mehrfach); vulgo Spaziergehen in der Stadt Luzern: CHF 3000.-
22.06.2022:
Verurteilung zur Zahlung einer Busse von CHF 100.wegen Nichttragens einer Maske während einer Demonstration in Basel am 07. November 2020: CHF 505.35.-
Hinweis zur Verantwortlichkeit

Die Angaben in diesem Fallbericht stammen von der betroffenen Person selbst. Die Redaktion prüft, ob eine strafrechtliche oder berufsrechtliche Verfolgung vorliegt; die inhaltliche Richtigkeit jeder einzelnen Angabe kann sie nicht verifizieren. Für die Korrektheit der Darstellung ist die jeweilige Verfasserin bzw. der jeweilige Verfasser selbst verantwortlich.

Name
Dr. med. Andreas Heisler
Fachgebiet
Allgemeine/Innere Medizin, FMH
Besondere Funktionen
Ausbildungspraxis für Weiterbildungsassistenten in allgemeiner/innerer Medizin; bis 2021 Kommissionspräsident für medizinische Praxisassistentinnen bei der Luzerner Ärztegesellschaft
Position
Inhaber einer Grundversorgerpraxis, tätig zusammen mit einer Kinderärztin
Standort
Ebikon / Luzern, Schweiz
Alter
58 Jahre
Praxis seit
2003
Verfolgt seit
Oktober 2020 polizeiliche Einvernahme, Ende Januar 2021 Schliessung der Praxis
Dokumentiert seit
2.4.2026
Status
Freispruch bei Attesten, Geldbußen wegen Nichtragens der Maske und Teilnahme an Spaziergängen
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