Wie Hunderte Mediziner in Deutschland systematisch verfolgt, kriminalisiert und zum Schweigen gebracht wurden.
Im Juni 2024 startete der Hamburger Arzt Dr. Walter Weber einen Aufruf an Kollegen, die wegen der Ausstellung von Maskenattesten Hausdurchsuchungen erlebt hatten. Innerhalb einer Woche meldeten sich rund 200 Ärzte. Was sie berichteten, zeichnet das Bild einer systematischen Verfolgung.
Es existiert eine sogenannte Schwarze Liste mit rund 200 Ärzten, die Maskenatteste ausgestellt hatten — offenbar erstellt vom Staatsschutz. Rund 95 Prozent der Ärzte, die sich meldeten, erlebten mindestens eine Hausdurchsuchung; ein Kollege berichtete von acht Durchsuchungen.
Die Durchsuchungen kamen stets unangemeldet ab sechs Uhr morgens, teils auch während der Sprechstunde und dauerten bis zu drei Stunden. Türen wurden aufgerammt — in einem Fall samt Türrahmen. Ärzte mussten bei offener Tür im Winter stundenlang ausharren.
Rolf Kron zum Beispiel musste im Nachtgewand bei offener Tür im Winter mehrere Stunden sitzen. Sehr kalt. Kein Einzelfall.
In etlichen Fällen blieb es nicht bei der Durchsuchung. Berichtet wurde von körperlicher Gewalt durch Polizeibeamte, mit teils dramatischen Folgen:
Neben der strafrechtlichen Verfolgung erlebten viele Ärzte eine gezielte finanzielle Belastung. Strafbefehle und Anklagen zogen erhebliche Kosten nach sich. Viele konnten sich durch Geldauflagen zwischen 1.000 und 6.000 Euro freikaufen.
Ein Kollege berichtete, dass ihn der Spaß circa 30.000 Euro gekostet hat. Eine andere Kollegin musste 15.000 Euro zahlen, weil die Stühle im Wartezimmer nicht den erforderlichen Abstand hatten — ein Stuhl zu viel.
Fast ausnahmslos berichteten die betroffenen Ärzte von Hetzartikeln in der lokalen Presse, gezieltem Rufmord und öffentlicher Diffamierung. Die Verfolgung traf nicht nur die Ärzte selbst, sondern auch deren Familien. Kinder wurden in Schulen gemobbt. Viele Kollegen gaben schließlich auf und gingen ins Ausland. Ein Kollege tauchte unter.
Die Ärztekammern stellten sich auf die Seite des Mainstream und drohten den abweichenden Ärzten ihrerseits mit Verfahren und Approbationsentzug.
Die rund 400 Ärzte, die ab Sommer 2020 bereit waren, Maskenatteste auszustellen, gerieten unmittelbar ins Visier des Staatsschutzes. Die Polizei bundesweit wurde informiert und konnte sofort erkennen, ob ein Attest von einem Arzt auf der Liste stammte. Die Meldung an die zuständige Staatsanwaltschaft erfolgte automatisch. Es muss, so Weber, eine zentrale Steuerungsstelle gegeben haben.
Von 150.000 niedergelassenen Ärzten in Deutschland waren damit geschätzt nur 400 bereit, ihren Patienten Maskenbefreiungen auszustellen — 0,26 Prozent. Die übrigen verweigerten die Hilfe, oft aus Angst vor den Konsequenzen.
Die Ärzteschaft ist mundtot gemacht worden durch eine systematische, geplante, gezielte, gnadenlose und durchgesetzte Verfolgung. Die Ärzteschaft wird weiteren totalitären Maßnahmen nicht im Wege stehen.
Neben den Ärzten meldeten sich rund 80 weitere Personen — medizinisches Fachpersonal und Patienten —, die ebenfalls Hausdurchsuchungen oder Verurteilungen erlebt hatten. Darunter Patienten, die trotz schwerer Erkrankungen in den Praxen ihrer langjährigen Ärzte abgewiesen wurden, weil diese sich nicht trauten, ein Attest auszustellen.
Auf dem Ärztetag 2024 wurde feierlich an das Genfer Gelöbnis erinnert. Doch für die Ärzte, die genau dieses Gelöbnis eingehalten haben, bleibt davon nichts als Hohn. Sie wurden verfolgt, verurteilt, finanziell ruiniert, gesellschaftlich geächtet. Ihre Fälle zeigen: Was hier geschah, war keine Strafverfolgung einzelner Fehltritte — es war ein System.
Diese Website existiert, um genau das zu dokumentieren. Jeder einzelne Fall. Damit nichts vergessen wird.